Dienstag, 15. Oktober 2013

Am Ende bleibt dir nichts.

Da liege ich im Bett, mal wieder den ganzen Tag, wie Gestern, es macht mich kaputt.
Papa schimpft, er schreit, ist verzweifelt, weil er weiß, dass er mir nicht helfen kann und ich nicht hier liege, weil ich erkältet bin. Aber im lügen bin ich gut, war ich schon immer. Es ist leichter als die Wahrheit.
Er interessiert mich nicht. Nicht, solange ich den Rolladen runterlassen kann., sodass das Licht nicht blendet, nicht in den Augen schmerzt. Ich keine Geräusche von drausen ertragen muss, kein Lachen, keine Vögel, keine Autos.
Soll er schreien, mir egal, soll er machen was er will, sollen sie alle machen was sie wollen, was interessiert mich das?
Sie nerven wollen sich mit mir treffen, mit mir reden, doch ich kann nicht. Ich kann garnichts, Würde Nähe nicht ertragen und will nur alleine sein, meine Ruhe haben. Also sage ich: ich bin krank, erkältet. Und es ist mir scheißegal wenn ich sie anlüge.

Kein Wort wird über meine Lippen kommen, so hab ichs mir geschworen. 

Will hier liegen und die stille Dunkelheit geniesen, die auf eine so paradoxe Weise tröstet. Sie zieht mich runter, das weiß ich, und trozdem hat sie die Fähigkeitzu trösten. Sie fängt auf und wischt weg, liebe das Gefühl Stunden zwischen Wach-sein und Schlaf zu verbringen.. Es ist nach 16:00 uhr und ich hatte noch nicht eine Zigarette, einfach weil ich nicht aufstehen werde. Nicht kann.

Benebelt, Weggetreten

Davongetragen, von der Tatsache dass in der Finsternis jegliches Bewusstsein schwindet für Zeit und Raum.
So kann ich den Tag überstehen. Dann gehts.
Alles was bleibt ist das Gefühl zu ersticken. So gerne würde ich weinen, doch ich kann nicht, jegliches Gefühl ist abgestorben und ich sehne mich nach Erleichterung. Habe so eine scheiß Angst vor Morgen, lass diesen Tag bitte niemals enden.
Morgen ist so unheimlich schwer, so groß, so beängstigend.
Teddy fest in den Arm und Decke übern Kopf. Versuchen nicht zu hyperventielieren. 

Irgendwo im Nirgendwo.


In Worte fassen ist unmöglich.

1 Kommentar:

  1. Liebes tu dir nichts, ich flehe dich an! Du würdest uns fehlen.

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